STIMMEN IM ADVENT

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25.11.2010

STIMMEN IM ADVENT

STIMMEN IM ADVENT

Seit 2006 sind die STIMMEN IM ADVENT aus dem vorweihnachtlichen Kalender nicht mehr wegzudenken. In der Stille einer Kirche entführen Gesänge und Geschichten herausragender Gesangsensembles und professioneller Schauspieler an intime Orte der Phantasie. Nachdenkliche und fröhliche Momente inmitten der hektischen Adventsbetriebsamkeit nehmen mit auf eine Reise von der Romandie über Bulgarien und wieder gen Norden bis nach Irland.

Am ersten Adventssonntag, 28. November, gastieren Franz Vitzthum (Countertenor) und Julian Behr (Laute) mit "There Is No Rose" in der Lörracher Stadtkirche. Die Schauspielerin Doris Wolters wird aus Daniel Kehlmanns Erzählung "Schnee" lesen.

„Diese Stimme ist eine Entdeckung!“, meinte ein Rezensent der SZ schon 2001, und dabei fing der ehemalige Regensburger Domspatz, FRANZ VITZTHUM, damals gerade erst an zu studieren. Mittlerweile wird er in renommierte Festspielhäuser und zu Opernproduktionen eingeladen. Vitzthums linearer, intonationssicherer und fast ohne Vibrato geführter, außergewöhnlich klangschöner Countertenor reicht mühelos vom Mezzo- bis zum Sopranbereich. An der Laute begleitet wird er von JULIAN BEHR. Er studierte u.a. an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel und ist neben seinem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Nürnberg solistisch in ganz Europa tätig.  Ihr gemeinsames Programm „There Is No Rose“ verbindet Gesänge aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock zu einer besinnlichen Wanderung durch verschiedene Epochen und Länder.

DORIS WOLTERS, geboren in Fürth, ist seit 1975 Schauspielerin. Nach Engagements in Erlangen, Nürnberg, Pforzheim, Freiburg und Basel arbeitete sie als Sprecherin für ARTE, das Schweizer Fernsehen DRS und den SWR sowie für Hörbuchproduktionen. Doris Wolters wurde in der Kategorie Beste Interpretin für Solange noch Liebesbriefe eintreffen für den Deutschen Hörbuchpreis 2007 nominiert.

LITERATUR: „Schnee“ von Daniel Kehlmann. Kehlmanns Geschichten erzählen von Menschen, die sich in der Alltäglichkeit ihres Daseins nach einem Ereignis sehnen, das ihr Leben verändert. Er veröffentlichte die Erzählung  „Schnee“ im Alter von 23 Jahren.